Film und Diskussion Die 1990er Jahre: Filme als Quelle 23/09/2026, 18:00–21:00 Zeitgeschichtliches Forum Leipzig Im Rahmen der Internationalen Konferenz „Die 1990er Jahre. Anatomie einer Zäsur“, die von der Forschungsstelle für Tranformationsgeschichte an der Uni Leipzig veranstaltet wird, wird der Dokumentarfilm "Stolz und Eigensinn" (2025) von Gerd Kroske gezeigt. Der Film porträtiert Frauen, die zu DDR-Zeiten in verschiedenen Industrieberufen tätig waren und nach 1990 gegen starke Widerstände ankämpfen mussten, um ihre Arbeit behalten zu können. Als Basis dafür dient ein ungewöhnlichen Archivfund: In einem Film aus den 1990er Jahren äußerten sich die Frauen zu ihren Erfahrungen. „Stolz und Eigensinn“ nutzt die historischen Aufnahmen von damals, um die Phase der Transformation mit der heutigen Lebenswelt der Frauen ins Verhältnis zu setzen, indem er die Protagonistinnen im Abstand von 30 Jahren erneut befragt. >Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch mit Annika Haupts (Deutsche Kinemathek, Berlin) und Andreas Kötzing über die Relevanz von dokumentarischen Filmen aus den 1990er Jahren als Quelle für die Transformationsforschung statt. Der Eintritt ist frei. In Kooperation mit der Universität Leipzig – Historisches Seminar/Forschungsstelle Transformationsgeschichte und dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden
